Wie es dazu kam, dass ich die Liebe fand

Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich dir unbedingt noch erzählen, wie ich 2018 endlich – nach über 5 Jahren alleine – den passenden Deckel zu meinem Topf gefunden habe.

Das Alleinsein lernen zu geniessen

Wie du wohl hier in meinem Blog oder anderswo mitgekriegt hast, wünschte ich mir schon länger wieder eine Beziehung. Nachdem ich mich 2012 von meinem damaligen Freund trennte, gab’s natürlich Höhen und Tiefen. Manchmal war ich es Leid, alleine zu sein, doch dann gab es auch immer wieder Zeiten, in denen ich irgendwie froh war, alleine zu sein. Ich lernte, das Leben alleine zu geniessen. Durch den Kurs „joy is my compass“ von Ronja Sakata oder Bücher wie „Mit dir allein bist du nie allein“ lernte ich mich besser kennen und das Alleinsein zu geniessen.

Suche nicht sondern mach dich bereit

Gegen Ende 2017 dann, probierte ich etwas Neues aus. Ich las von einem „akashic reading“ und wie man von Engeln, Guides, dem Universum – oder wie du es nennen willst – durch eine ander Person, Antworten bekommt. Jaaaa, das klingt jetzt wohl ziemlich abgespaced, aber hey, solche Dinge machen das Leben doch spannend 😀 Auf der verlinkten Seite findest du noch genauere Erklärungen (in Englisch), was das ist.
Auf jeden Fall habe ich dort gefragt, was ich noch zu erledigen, abzuschliessen oder loszulassen habe, bevor ich den passenden Partner für mich finden würde. Einerseits, sagte mir Seema, dass ich schon alles erledigt hätte und ich bereit wäre, für den Mann, der zu mir passt. Ich sei wi ein Taxi mit leuchtendem Schild auf dem Dach. haha. Sie gab mir noch Tipps, wie ich in ganz alltäglichen Situationen spüren könnte, ob jemand zu mir passe und dass ich immer bei mir bleiben solle.

Der Wendepunkt

Der Höhepunkt von meinem akashic reading war dann jedoch Folgendes. Nachdem Seema immer wieder gesagt hat „Du bist parat für den Mann. Du musst nichts mehr erledigen, bevor du den Mann triffst. Lehne dich zurück, der Mann taucht bald auf.“ meinte sie plötzlich:

I’m sorry but I have to pause… Your guides don’t agree with me when I say man. They keep telling me it can also be a woman. I’m sorry. I’m a bit confused but that’s what they’re telling me.

Kurz um: mir wurde gesagt, der Mensch an meiner Seite müsste nicht unbedingt ein Mann sein. Es könnte auch eine Frau sein.

Ich lachte auf. Ich lachte, weil es einfach so treffend, so ehrlich war.

Steh zu dir

Ich war noch nie verliebt in eine Frau, geschweige denn, dass ich mal etwas mit einer Frau gehabt hätte. Und doch war es etwas, was mir die Wochen und Monate davor durch den Kopf ging. Ich fragte mich manchmal: „Bin ich versteift auf einen Mann? Weil das halt „die Norm“ ist? Warum könnte es nicht auch sein, dass ich auf Frauen stehe? Kann ich mir das vorstellen?“ Ich begann sogar schon vor diesem Reading damit, einzelnen sehr guten Freundinnen in einem Nebensatz zu erwähnen, dass es doch auch eine Frau sein könnte. Die Reaktionen waren alle gut, offen und liebevoll bzw. es wurde keine (grosse) Sache daraus gemacht.

Aus diesen Gründen, war diese Wahrheit während dem Reading lediglich eine Bestätigung. Es war ein: „Hey, es ist okay so wie du bist. Steh zu dir.“

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Danke @cota.foto für diesen Schnappschuss! 😊

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Zeig dich. Steh zu dir.

Und so kam es, dass ich Anfang 2018 eine neue Dating-App ausprobierte. Diese war vom Profil und Swiping her Tinder zwar ähnlich, doch kann man in der meet-App eben keine persönlichen Nachrichten austauschen. Wie der Name es schon sagt: Es geht ums Treffen.

In meinem Profil sagte ich deshalb das erste Mal, dass ich nicht nur Männer sondern auch Frauen suche…

Willst du wissen, wie’s weiterging? 🙂

2 thoughts on “Wie es dazu kam, dass ich die Liebe fand

  1. Matthias

    Salü Radisli,
    Ja, ich will wissen, wie es weiterging. . ..

  2. […] An Weihnachten erzählte ich dir, wie ich mich in den vergangenen Jahren und Monaten verändert und für eine Beziehung vorbereitet habe. Hier nochmal der Link zur Vorgeschichte von diesem Artikel: Wie es dazu kam, dass ich die Liebe fand […]

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