(M)eine andere Art von Neujahrsvorsätzen

Schon vor einem Jahr habe ich für mich persönlich einen Rückblick gemacht, mir überlegt, was ich zurück lassen möchte. Dieses Jahr wollte ich das auch wieder machen, denn es hat gut getan. Zusätzlich wollte ich aber noch bewusster aufs neue Jahr schauen. Ich wollte mir was vornehmen. Nein, nicht im bekannten Sinne von konkreten Neujahrsvorsätzen wie „Ich will 10kg abnehmen“ oder „3x die Woche Sport machen“ und so weiter. Und so passierte es, dass mir wenige Tage vor Weihnachten der Blogpost „How to rock 2018 without making a single resolution“ angezeigt wurde.

Weil mir dieser Prozess in 5 Schritten so gut getan und Spass gemacht hat, möchte ich dir davon erzählen. Es ist meine eigene Übersetzung vom Englischen Original. Natürlich in Absprache mit Seema.

Silvester 2016: Alleine. Auf dem Lago Bianco.

Bisch parat?

Du brauchst nur folgendes:

  • zirka 1 Stunde Zeit
  • 3 Blatt Papier
  • 1 schwarzen Stift
  • mehrere farbige Stifte – einfach weil’s damit mehr Spass macht 😀
  • Musik, die dich berührt

Schritt 1: „Chopf lärätä“

Setz dir einen Timer von 10 Minuten, nimm dir einen schwarzen Stift los geht’s. Schreib dir ALLES auf, was dir zum vergangenen Jahr in den Sinn kommt. Positives, Negatives, Trauriges, Glückliches. Bringe alle Gedanken aufs Papier.

Schritt 2: YAY-Momente „ichreisle“

Nimm nun die farbigen Stifte zur Hand. Markiere damit alle Begriffe, die:

  • dein Herz schneller schlagen lassen.
  • welche dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
  • dich tiefe Verbundenheit spüren lassen.

Schritt 3: Alles hat seine Berechtigung

Jetzt kommt das zweite Papier zum Einsatz. Schau dir die nicht markierten Begriffe von Blatt 1 nochmal an. Pick dir mindestens drei Stichwörter, Ereignisse, heraus und notier dir dazu Antworten auf folgende Fragen:

  • Was ist passiert und was hast du daraus gelernt?
  • Welche Gefühle sind dabei entstanden? Frust? Nichts Wert sein? Angst? Kontrollverlust?
  • Würdest du heute etwas anders machen? Wenn ja, was oder wie?

Auch hier ist ein Timer von 15 Minuten hilfreich. Übrigens: jede harte Erfahrung macht dich stärker und lehrt dir etwas – wenn du willst.

Schritt 4: „Altes“ und Neues einladen

Es ist die Zeit für das dritte und letzte Blatt Papier gekommen. Nun geht’s um deine ZUKUNFT.

  • Was hat dir im alten Jahr gefallen und möchtest du weiterhin behalten? Was willst du Neues einladen? Ein Morgenritual? Verbundenheit mit Freunden? Zeit für dich?

Wichtig ist hier: Fühle! Konzentrier dich darauf, wie du dich fühlen willst und nicht, was du konkret machen willst. Das Wie ist wichtiger als das Was. Fühlen kannst du jederzeit. Wie du dann effektiv dies erlebst oder erreichst, das überlass mal dem Universum 🙂

Eine kleine Notiz am Rande: Das hineinfühlen, auf die Gefühle konzentrieren, statt auf das drumherum ist auch für mich noch eine grosse Herausforderung, welche ich 2018 noch mehr annehmen möchte.

Schritt 5: So soll mein 2018 sein

Nun geht’s ans Eingemachte. Schau dir die Begriffe auf dem letzten Papier nochmal genau an. Ich hab mir zusätzlich bei Google eine Liste von positiven Gefühlen gesucht, um noch mehr Inspiration zu kriegen. Nun:

  • Sitz bequem hin
  • Schliesse deine Augen
  • Spüre in jedes der Wörter, jeden der Begriffe, hinein
  • Was fühlt sich für dich stimmig an?
  • Welche Wörter fühlen sich richtig an?

Und dann, um diesen Prozess abzuschliessen, notierst du dir bis maximal drei Gefühle, eben diese „theme words“ für DEIN 2018. Viel Spass! 🙂

Willst du meine wissen? Dann schreib mir einen Kommentar.

3 thoughts on “(M)eine andere Art von Neujahrsvorsätzen

  1. Barbara

    Liebe Rahel, woow einfach woow!! Danke dir vielmal für diesen super Beitrag. Ich werde ihn ganz bestimmt machen! Sobald ich wieder zuhause bin. Ich würde sehr gerne deine wissen. Herzensumarmung für dich Barbara

    • Liebe Barbara

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt.

      Meine „theme words“ für 2018 sind:
      – verbunden sein. mit mir und anderen.
      – über mich hinauswachsen
      – lebendig und aktiv sein

      Herzlich,
      Rahel

  2. Lori

    Juhuuu liebe Rahel
    Echt toll, diese Anleitung. Danke fürs Übersetzen und Teil haben. Sobald ich zurück aus Neuseeland bin, will ich es auch versuchen:)
    Umarmung

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