Eine Sorge weniger

und gleich 5kg leichter. Naja, DAS wäre wohl zu schön 🙂
Aber ja, eine Sorge bin ich weniger, seit heute *riesenfreude* Denn gerade eben hat mir mein Chef verkündet, dass ich im Sommer bleiben kann und zwar mit einer 60%-Stelle 🙂 Man bin ich froh. Vorallem weil ich mir nicht auch noch einen Stress mit der Jobsuche machen muss. Mir genügt das Chaos mit den ganzen Formularen für ein Stipendium. Ich muss nämlich folgende Papiere abliefern: Steuererklärung plus letzte Schlusssrechnung meiner Eltern und natürlich von mir, meine Bank- und Postkontoauszüge UND – was mich am meisten nervt – eine ausführliche schriftliche Erklärung, warum ich nicht mehr zu Hause wohne (und das noch unter 25Jahren).  Na super,würde ich nach dem 12. September diesen Jahres nach Geld fragen,  müsste ich das nicht auch noch schreiben. *grummel* Soll ich ehrlich sein oder was erfinden, was ihnen einen Grund geben würde, mich NICHT nach Hause schicken zu können? Neinein, keine Panik, diese Überlegung mach ich mir nicht wirklich. Aber es geht mir eben durch den Kopf, ob sie mir sagen: „Wohnen Sie wieder bei Ihren Eltern, wenn Sie’s doch so gut hatten dort!“ *hinundhergerissenbin* Ach und soll ich erwähnen, dass wenn ich auf meine Wohnung verzichten soll, auch mein Freund raus müsste? Aber ganz grundlegend überlegt: Warum bin ich eigentlich zu Hause ausgezogen?  Weil ich meine eigenen vier Wände wollte, weil ich selbständiger werden wollte, weil ich frei(er) sein wollte. Bis jetzt hab ich es nämlich noch keine Sekunde bereut, so früh ausgezogen zu sein. Für meine Persönlichkeit, meine Entwicklung, meine Beziehung zu meinen Eltern und meiner Schwester hat sich seither nur verbessert.

Hat mir vielleicht noch jemand einen Tipp, eine Anregung? 🙂 Bin offen für alles!

bis bald
euer Radisli

3 thoughts on “Eine Sorge weniger

  1. So schön, gratuliere, 60% sind 20% mehr als ich darf zur Zeit 🙂

  2. Michael Schmid

    Wie bereits gesagt, ich bin immer noch der Meinung, dass es einfach ein Filter ist.
    Man sendet jeder Stipendienanfrage einen Brief um zu sehen wer sich wirklich bemüht. Denn jeder der das Stipendium wirklich will, schreibt den Brief. Die die einfach mehr Geld wollen lassen es.

    So wird das überall gemacht, wenn es darum geht etwas zu unterstützen, man will herausfinden ob das auch Wert ist und mit dieser Methode geht das ganz gut

    Also nichts erfinden, einfach ehrlich sein.

  3. Das mit dem „Selbstständig sein“ u.ä, würd ich da schon reinschreiben. Klingt gut und IST gut! Und ich denke mal, wenn Du in diesem Jahr eh 25 wirst…naja, da werden sie drüber stehen 😉

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