Bedürfnis

Das war das Thema der heutigen Sitzung mit meiner Psychologin.
Wir haben darüber gesprochen, wie wichtig es mir ist, die Bedürfnisse meiner Freunde, also allgemein von meinem Umfeld zu befriedigen. Mir ist es irgendwie wichtiger, dass ich meine Liebsten glücklich machen kann, als dass ich das mache, was ich mache. Ich stecke meine Bedürfnisse praktisch immer hinten an. Ja, ich bin wohl ein zu gutmütiger Mensch, will es immer allen Recht machen, kann nie nein sagen, wenn mich jemand um einen Gefallen bittet. Ich will mein Freund doch glücklich machen *verzweifeltbin* Und irgendwie hab ich so meine eigenen Bedürfnisse ganz vergessen. Wenn ich jetzt vorallem unter der Woche Zeit für mich hab, weiss ich nicht, was ich machen kann und will. Irgendwie bin ich total blockiert.

Ich wünsch mir doch einfach gerne Aufmerksamkeit, Zuspruch, Nähe, Interesse an mir… oder ist das etwa zu viel verlangt? 🙁

One thought on “Bedürfnis

  1. prjanik

    Das mit dem „nicht nein sagen können“ kenne ich nur zu gut.Besonders im Arbeitsbereich wurde es einige Male gerne ausgenutzt. Andererseits kann auf Arbeit auch nicht alles ablehnen. Daher versuche ich nun diese wackelige Balance zu halten und herauszufinden, wann ich tatsächlich „nein“ sagen kann, und wann ich es mir verkneifen sollte. Ist irgendwie auch Übungssache.

    Bei einem Vorstellungsgespräch wurde das als „Helfersyndrom“ bezeichnet. Klingt wie eine Krankheit, oder? Auf ein Art und Weise ist es das beinah. Aber man kann’s „heilen“ 🙂

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